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Kornkreis Formation in Massenbachhausen
15. Mai 2004: Untersuchung der Formation in Massenbachhausen von Anja
Volb, FGK
Am 4. Mai war die Formation in Massenbachhausen gemeldet worden. Ich hatte
mir nicht viel erhofft, da der Kreis schon einige Tage alt war und das Wetter
sich in den letzten Tagen von der schlechtesten Seite gezeigt hatte.

Von der Straße aus gesehen
Den Kreis zwischen Massenbachhausen und Berwangen hatte ich schnell gefunden,
denn er war von der Straße aus gut einzusehen! Ein Feldweg brachte mich
noch näher zur Rapsformation. Am Rande des Feldes fand ich einen Hochsitz.
Besser konnte ich es mir für Fotos gar nicht wünschen.
Der Raps stand sehr hoch und die Traktorspuren waren in dem gelben Dickicht
kaum noch auszumachen.
Schon als ich im äußeren Kreis angekommen war, konnte ich erkennen,
dass sich die Natur in den letzten 14 Tagen fleißig weitergewerkelt hatte.
So gut es ging bin ich die einzelnen Maße abgelaufen. Der Innenkreis hatte
von der einen bis zur anderen Seite 10 Meter Durchmesser.
Der Aussenkreis war mit ca. 100 Metern zu umrunden und wies eine Breite von
2 Metern auf. Der Innenkreis saß nicht genau in der Mitte. Am nächstgelegenen
Punkt des Aussenkreises konnte man diesen in ca. 8 Metern erreichen. Ein richtiges
Ausmessen war aufgrund des schon fortgeschrittenen Wachstumsstadiums nicht mehr
möglich.
Der Aussenkreis:
Es standen noch einige große Stengel, also keine Rede von flachliegendem
Raps. Es sah so aus, als ob jemand 2x im Kreis gegangen war und in der Mittellinie
des Aussenkreises ab und an einige Rapsstengel übersehen hatte. Das soll
nur als subjektive Aussage gewertet werden. Die Stengel waren teilweise abgebrochen,
wobei man natürlich nicht weiß, ob spätere Besucher des Kreises
die Verursacher waren.
Viele der Stengel waren direkt über dem Erdboden umgebogen bzw. auch abgeknickt.
Ein Zeichen dafür, dass hier Kraft von oben einwirkte – welche auch
immer? Sie hatte wahrscheinlich dafür gesorgt, dass gleich nach der Entstehung
alles flach am Boden gelegen hatte und nur die kräftigen und nicht gebrochenen
Pflanzen allmählich wieder den Weg ans Sonnenlicht fanden.
Der Mittelkreis war nicht genau in die Mitte zentriert worden - ein Fehler
vom Verursacher oder gewollt?
Mein technisches Zubehör in der Rapsformation u. a. Taschenlampe, Digitalkamera
und Handy funktionierten in den Kreisen einwandfrei. Ich konnte keine Anomalien
feststellen.
Auf den Fotos sind bei Innen- und Aussenkreisen kaum noch Abgrenzungen zum
übrigen Feld festzustellen, weil der Raps schon sehr stark nachgewachsen
war. Mit den Augen waren diese Umrisse noch wesentlich klarer zu erkennen.
Alle Fotos copyright Anja Volb, FGK:

Rapsfeld mit Hochsitz

Am Rapsfeld

Auf dem Weg ins Feld

Forschungsarbeit

Im Innenkreis hat sich der Raps bereits wieder aufgerichtet.

Über dem Erdboden umgebogene und gebrochene Rapsstengel.

Mittelpunkt des Innenkreises.

Der Außenkreis ist nur noch schwach auszumachen.
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