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Silbury Hill, Avebury

Wiltshire, England
Gemeldet am 21.06.2006
Weizen
Am 21. Juni wurde eine neue Kornkreisformation in einem Weizenfeld nahe dem Silbury Hill entdeckt.
Informationen auf der Webseite des CCC.
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http://www.cropcircleconnector.com/2006/silburyhill/silburyhill2006a.html
und
http://www.cropcircleconnector.com/2006/silburyhill/silburyhill2006b.html

Bilder auf der Webseite von Lucy Pringle.
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http://www.lucypringle.co.uk/photos/2006/uk2006af.shtml#pic2

Text von Andreas Müller auf "paranews":
"Mittlerweile liegt uns auch ein erster Untersuchungsbericht aus dem Feld vor. Hierbei zeigte sich, dass die niedergelegten Flächen der Formation - von wem auch immer - rabiat zerstört wurden. Die entsprechenden Pflanzen wirken nahezu gehäxelt. In der Vergangenheit kam es immer wieder vor, dass Farmer selbst, die Kornkreise derart beschädigten oder ganz ausmähten, um Besucher abzuschrecken, die das Feld betreten wollten. Ob dies auch hier der Fall ist, wird sich noch klären müssen."
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http://www.paranews.net/beitrag.php?cid=4138

Silbury Hill
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Der Silbury Hill ist mit 40 m Höhe und einem Alter von ca. 4600-4700 Jahren der größte prähistorische künstliche Hügel in Europa und sogar einer der größten der Welt. Sein Rauminhalt beträgt ca. 248.000 Kubikmeter.
Er und die anderen historischen Stätten der Gegend zählen zum UNESCO Weltkulturerbe.
Der Legende nach soll König Sil dort bestattet worden sein. Sitzend auf einem Pferd aus reinem Gold umschloss man ihn mit dem 40 Meter großen Hügel.
Obwohl es mindestens sechs bekannte Versuche von Archäologen gibt, den Zweck des Bauwerkes zu enthüllen, ist dieser immer noch nicht endgültig geklärt worden. Die letzte Grabung hat in der Zeit von 1968-1970 stattgefunden, welche den Aufbau des Hügels entschlüsselt hat. Der Silbury Hill wurde in drei Baustufen erstellt. Die unterste Schicht besteht aus Torf, der in einer flachen Mulde aufgeschüttet worden ist. Dieser wurde mit Lagen von Erde, Geröll und Kreide bedeckt. Da im Torf geflügelte Ameisen gefunden wurden, wird vermutet, dass die Arbeiten im späten Juli oder August stattgefunden haben – die Ameisen schwärmen dort zu dieser Zeit des Jahres.
Der erste Hügel hatte einen Durchmesser von 36 m und war offensichtlich nicht groß genug, da er praktisch sofort nach Fertigstellung in seiner Größe verdoppelt wurde. Die Kreide dafür wurde aus einer 6 Meter tiefen Grube gefördert. Diese Schicht wiederum wurde mit dem heute sichtbaren Hügel abgedeckt. Diese dritte Schicht war die umfangreichste Baustufe und erforderte sowohl eine ausgeklügelte Planung als auch ca. 6 Mio. Mann-Stunden Bauzeit. Sie vergrößerten den Durchmesser des kreisförmigen Hügels auf ca. 167 Meter. Obwohl dieses Werk an einen Begräbnishügel erinnert, wurden keine menschlichen Überreste in ihm gefunden. Daher geht man davon aus, dass es nie als Grabstätte gedient hat. Die Antwort auf diese Frage scheint heute nicht mehr klärbar zu sein und bleibt weiterhin ein Rätsel. Es wird unter anderem sowohl über eine Kultstätte als auch über einen Ort zur Beobachtung der Gestirne spekuliert. Der Hügel diente den Römern als Landmarke und den Sachsen im 11. Jahrhundert als Bauplatz für eine Befestigungsanlage. Im Inneren ist der Hügel bis heute unverändert.

geographische Lage:
>http://www.streetmap.co.uk/newmap.srf?x=409525&y=169025&z=3&sv=409525,
169025&st=4&ar=Y&mapp=newmap.srf&searchp=newsearch.srf
Copyright: Darren Francis©2006
Kornkreisformation am Silbury Hill

 

 

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