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Gut Rangen (Zierenberg/Kassel)

Hessen, Deutschland
Gemeldet am 25.05.2006
Gefunden am 24.05.2006
Entstanden am 19.05.2006
Raps
NEUES AUS GUT RANGEN
Update - 25. Juni 2006:
Die Entstehung der Abdrücke im Raps bleibt offen. Helmut hatte sie als erster im Feld in Augenschein genommen und konnte sich wohl als einzigster den Originalzustand nach der Entdeckung anschauen. Bis auf den Kreis, in dem sich die Frischlinge befanden, hatte er die Abdrücke im Feld besichtigt. Ein anderer "Kornkreisforscher" der an den Tagen danach im Feld war, soll nur den Kreis gesehen haben, wo sich die Wildschweine aufhielten und zog voreilig seine Schlüsse: "Wildschweinnester"!
Die Felder rund um Zierenberg werden Tag für Tag von vielen Personen aus der Kornkreisszene in Augenschein genommen und so ist es mehr als unwahrscheinlich, dass die Wildschweine von einem Tag auf den anderen dieses komplexe Gebilde im Raps angelegt haben.
Bis zum 15. Juni (Bild von Wolfgang Schöppe) hatten sie in ca. 3 Wochen ihr Areal erweitert, aber im Grunde genommen unwesentlich, denn die ursprünglichen 3 Abdrücke sind immer noch gut zu erkennen.
Windbruch: Möglicherweise. Eigenartig war nur, dass sämtliche anderen Felder trotz der Stürme unversehrt geblieben waren.
Rapskreise von Menschenhand oder anderer unbekannter Produzenten?
Veränderungen in der Landschaft, wie z.B. die Kornkreise, bringen durch das Muster an sich eine Energie-Form in die Felder, die viele Menschen und Tiere spüren. Diese Energie wird mal als positiv/mal als negativ beschrieben. Personen fühlen sich wohl - energetisiert oder erleben das Gegenteil: Unwohlsein, Stechen in den Gliedmaßen u. a. mehr und verlassen umgehend die Kreise.
Auch Tiere kennen diese Energieform. Wie oft wurden schon in Kornkreisen ganze Ansammlungen einer Spezies angetroffen? Wie oft schon konnte beobachtet werden, dass sich z.B. einzelne Tiere in Kornkreisen ganz besonders wohl fühlten?
Diese Aspekte sollte man in Gut Rangen mit einbeziehen. Eine oberflächliche Betrachtungsweise und Pauschalurteile wie "Wildschweinnester" ist also aus diesen Gründen mehr als differenziert zu betrachten.

Update - 2. Juni 2006:
Möglicherweise war es nur ein Windbruch in dem Rapsfeld bei Gut Rangen! Aber die Frage bleibt nach wie vor offen, waren zuerst die Kreise dort oder die Wildschweine?
Auffällig ist bei dem großen Feld, dass die Wildschweine einen relativ langen Weg vom Wald hinunter zum Flüßchen Warme genommen haben, um sich dort ihre "Wildschweinnester" mit ihren Frischlingen einzurichten. Sie hätten sich aus Sicherheitsgründen weiter in der Nähe des Waldrandes ansiedeln können.
Auffällig ist nach wie vor auch, dass trotz der vielen Stürme und des Regens, dass Gebilde im Raps wohl das einzigste Feld weit und breit zu sein scheint, wo so etwas wie der Ansatz eines Abdruckes im Feld zu sehen ist. Denn alle Felder sollen nach wie vor von Windschäden verschont geblieben sein.
Auffällig ist auch, dass es gerade in dieser waldreichen Gegend Wildschweine zu Hauf gibt und ähnliche Schäden bisher zumindest nicht zu verzeichnen waren.
Wahrscheinlich wird also die Frage offen bleiben, wer denn nun zuerst im Feld war, weil die Abdrücke im Raps jetzt bereits älter als 14 Tage sind.

Spirituell veranlagte Personen, die vor Ort waren, halten den Abdruck im Raps bei Gut Rangen nicht für das Werk von Wildschweinen.

Meldung vom 25. Mai 2006:
Die erste deutsche Kornkreis- bzw. Rapsformation, lediglich ein Windbruch oder ein Schaden, der durch Wildschweine verursacht wurde, Tummel- bzw. Fressplatz (sog. "Wildschweinnester")?

Im Bereich von Zierenberg entstanden in den zurückliegenden Jahren einige Kornkreisformationen, die meisten, wie kürzlich erst bekannt wurde, mit menschlichem Einwirken.

Orkan und Sturmwellen waren am 20. und 21. Mai durch die Felder gepeitscht. Trotz des Unwetters, wo u. a. eine Windhose in Zierenberg und Umgebung allerhand Schaden angerichtet hatte, waren bis zum Entdeckungstag alle Felder in diesem Bereich von Windbrüchen verschont geblieben.

::mehr zum Orkan
im Abspann des Textes in einem Beitrag von Wolfgang Ring.

Am Mittwoch, 24. Mai, entdeckten Brigitte Ernst und Wolfgang Ring unabhängig voneinander (am Vormittag bzw. am Nachmittag) im Vorbeifahren eine Unregelmässigkeit in einem großen Rapsfeld im Warmetal nahe Gut Rangen.
Die Straße führt in ca. 300 m Entfernung an der Formation vorbei.
Das Feld liegt in Hangschräglage unterhalb des Falkenbergs im Warmetal. Tage zuvor, am 19. September, war ein Militärhubschrauber beobachtet worden, der minutenlang vor dem Falkenberg in der Luft stand, um dann wieder seine Kreise über den Feldern zu drehen. Es erweckte den Anschein als würde er etwas suchen. Möglicherweise war an diesem Tag die Formation bereits im Feld.
Windbruch, Wildschaden oder die erste deutsche Kreisformation?
Am 25. Mai wurde das Rapsfeld von einer Vierergruppe näher in Augenschein genommen. Einem aus der Gruppe war es dann vorbehalten über eine alte Traktorspur durch den brusthohen und nassen Raps bis zu der Formation zu gelangen. Zumindest von dieser Feldseite gab es keinerlei Spuren die in das Feld hinein führten. Dort angekommen stellte er fest, dass es sich um drei leicht kreisartige Gebilde handelt, die durch Stege miteinander verbunden sind und fast die Anordnung eines Atoms haben.

Mit einem Fernglas wurde später möglicherweise noch ein weiteres wahrscheinlich nicht kreisförmiges Gebilde ausgemacht.

Die Kreise haben jeweils einen Durchmesser von ca. 3-4 m und liegen zwischen ca. 4 und 5 m voneinander entfernt. In einem der Kreise steht in der Mitte eine Fläche Raps, ca. 1,50 bis 2,50 m Durchmesser - ein Ring. Ca. 90% der Rapspflanzen in der Formation sind umgebogen oder abgeknickt bis auf eine Höhe von ca. 20-30 cm. Andere Pflanzen und Blüten liegen abgerissen und verstreut am Boden. Nach der ersten Beurteilung konnten die kreisförmigen Gebilde noch nicht sehr alt sein, höchstens 2 bis 3 Tage, denn auch die abgerissenen Pflanzenteile standen noch gut im Saft und waren nicht etwa verwelkt. Eine weitere Begutachtung der Kreise konnte in der Kürze der Zeit nicht stattfinden, da sich in einem der Kreise 5 oder 6 junge Wildschweine (Frischlinge) aufhielten und angenommen werden musste, dass sich Eber und Bache ebenfalls in der Nähe befanden.

Erste Beurteilung: wahrscheinlich eher ein Windbruch!
Wenn es sich um einen Flurschaden handeln sollte, den die Wildschweine verursacht haben, bleibt die Frage offen, ob sie in der Lage sind zwei kreisähnliche Gebilde mit Mittelstegen und einen Ring anzulegen bzw. abzufressen.
Bekannt ist eigentlich mehr, dass sie sehr breitflächige Schäden verursachen und nicht in Ring- oder Kreisform.
Das erinnert doch sehr an die Mär mit den liebestollen Rehen und Igeln, die immer einmal wieder als Erklärungsversuch für die eine oder andere Kornkreisformation herhalten mussten.

Ist wohlmöglich die Formation bereits zuvor schon dagewesen, ehe die Wildschweine dort Einzug hielten?
Wenn diese von einer anderen Seite, wahrscheinlich vom nahen Wald, in das Rapsfeld eingedrungen sind, müsste geprüft werden, ob bereits dort ein Flurschaden zu sehen ist.

Das Feld ist wegen seiner Schräglage auch mit Teleskopstangen schlecht einsehbar. So wird wahrscheinlich erst ein Flug über das Feld genaue Gewissheit bringen, wie die Formation oder das Gebilde bei Gut Rangen wirklich aussieht.
Weiteres werden die nächsten Tage ergeben, wenn sich die anhaltenden Regenschauer und der Nebel aus dem Warmetal verzogen haben.

Zusatzinformation für andere Interessierte:
Vor dem Betreten des Feldes unbedingt vorher mit dem Feldbesitzer sprechen und seine Erlaubnis einfordern. Und dann vor allem Vorsicht, denn Wildschweine mit Frischlingen können sehr unfreundlich reagieren. :))

Ein Dank für die vorliegenden Informationen an Brigitte, Wolfgang, Helmut und Wolfgang.

Näheres zum Unwetter am 20. und 21. Mai in Zierenberg und Umgebung in einem Beitrag von Wolfgang Ring:
"Eine Windhose, ein Wirbel, der sich vom Himmel senkte, ist heute über Zierenberg hinweg gefegt und hat erheblichen Schaden hinterlassen. Trümmerteile flogen im Kreis umher, ein Dach eines Hauses wurde abgedeckt, im -Treibhaus- (Disko in Zierenberg) wurde vom Wirbelsturm ein faustdicker Ast durch ein Fenster geschleudert. Die Windhose fegte direkt über unser Anwesen hinweg. Alles flog im Kreis umher, der starke Wind hörte sich an, als spielte jemand auf einer Säge Geige, dabei wurde ein fast 40 Jahre alter Ahorn Baum entwurzelt, drei große Platten des Scheuendaches sind im Moment nicht mehr auffindbar, eine Dachrinne und Blitzableiter wurden beschädigt. Es kam niemand zu Schaden. Doch der Sturm war derartig stark, daß dieser nur eine bestimmte Schneise durch Zierenberg zog. Es begann unterhalb des Hundemark, dann die Dörnbergstraße herunter, über das -Treibhaus- an der Warme, über das Nordbruch, wieder über die Dörnbergstr., über die Dörnbergstr. 40 und über die Tilsiterstr. hinweg. Auf dem ganzen Weg der Verwüstung wurde noch ein Teil des Baugerüstes am Rathaus vom Sturm weg gerissen. Überall auf dem Weg des Sturmes wurden Bäume zum Teil stark beschädigt und Äste des Baumes über viele Meter über Hecken oder an nahe gelegene Häuser geschleudert. Morgen beginnen die Aufräumungsarbeiten. Das wird sicher eine Weile dauern."
Copyright: AnjaVolb@2006FGK
Bereits nach einer Woche hatte die 3er-Formation ein anderes Aussehen bekommen. Über den 3 Abdrücken war ein weiterer hinzugekommen. Die Wildschweine erweiterten ihr Areal.
Copyright: AnjaVolb@2006FGK
Nach einer Woche war über den 3 Abdrücken ein weiterer hinzugekommen. Die Wildschweine leisteten ganze Arbeit.
Copyright: Sketch: FrankPeters©2006
So wurde die Formation bei Gut Rangen beschrieben. Wahrscheinlich sind nicht alle Kreise rund. Möglicherweise gibt es am oberen Kreis noch ein weiteres Gebilde, dass aber keine Kreisform aufweisen soll.
Copyright: Wolfgang Schöppe©2006
26.5.2006 Erste Bilder - Blick auf das Feld in Gut Rangen.
Copyright: Wolfgang Schöppe©2006
26.5.2006 Erste Bilder - ein Tag nach der Entdeckung.
Copyright: Wolfgang Schöppe©2006
26.5.2006 Erste Bilder - ein Tag nach der Entdeckung.
Copyright: Wolfgang Schöppe©2006
15.6.2006 - Der Raps im betroffenen Feld ist ausgeblüht. Die Wildschweine haben ihr Areal im Feld noch weiter vergrößert.

 

 

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