Kornkreise

 

News & Termine

 

Projekte

 

Texte

 

Über die FGK

 

Forum

 

Links

 

Archiv

Kornkreise
 

 
ACHTUNG! Diese Seiten sind nicht mehr aktuell.
Die FGK betreibt jetzt ein Weblog unter http://www.fgk.org/

Unterweilenbach - Weiler Flammensbach

Bayern, Deutschland
Gemeldet am 11.07.2005
Gefunden am 06.07.2005
Entstanden am 05.07.2005
Weizen, versetzt mit Roggen aus der Vorsaison
Anfahrt:
Auf der B 300 bei Kühbach Richtung Gachenbach fahren. Durch den Ort hindurch bis Flammensbach, am Ende bei "Koppold,Erdbewegungen" links halten, nach 2 alten blauen Bauwagen aus Holz der Firma sind es noch 75 m.
Die Formation liegt an einem Hügel in einem sehr grossen Kornfeld, nahe der Straße. Info: M. Goetz

Chronologische Aufarbeitung der Kornkreisformation in Unterweilenbach:

6. 7. 2005
Der Besitzer eines Feldes in Flammensbach informiert die ansässige Feuerwehr über eine Kornkreisformation in seinem Feld. Die Feuerwehr rückt aus und schiesst erstes Foto der Kreise.

11. 7. 2005
Die neue Kornkreisformation wurde wwww.kornkreise.de gemeldet.
Nähere Informationen und ein erstes Bild unter:
http://www.kornkreise.de/galerieD2005.htm

13.7. 2005
A. Haberl (FGK) inspiziert erstmals die Kornkreise u. a. mit Messgerätschaft, Geigerzähler, 2 Spiegelreflexkameras unterschiedlicher Bauart und einer Digitalkmaera.

1. Untersuchungsergebnisse:
In den Tagen zuvor hatte es sehr stark geregnet.
Die ganze Formation wirkte auf mich wie unberührt. Dorfbewohner wussten bereits von den Kreisen aber bisher war anscheinend noch niemand in der Formation gewesen bzw. hatten sich vielleicht nicht hineingetraut.
Jeder Kreis liegt wie ein Teppichstück, wie in die Landschaft reingestanzt. Die Halme sind knapp über dem Boden umgelegt worden. Einzelne stehengebliebene Halme werden von den liegenden sauber umflossen. Die Kanten der drei Kreise wirken wie geschliffen. Der Boden des Feldes ist mit Moos durchsetzt. In den jeweiligen Kreiszentren befindet sich ebenfalls Moos. Stangenabdrücke und Spuren von Löchern hätte man hier deutlich bemerkt. Eine Fehlanzeige auch bei Spuren von Hoaxerequipment. Die ganze Formation liegt wie ein Guß im Feld. Im Zentrum des Feldes ist das Getreide sehr trocken, zu den Feldrändern hin ist es stellenweise eher noch fast grün. Nach mir kamen noch weitere Personen aus dem Dorf und aus der Umgebung ins Feld, die mich in den Kreisen bemerkt hatten. Zeitweilig waren wir bis zu 8 Personen. Auch ein Redakteur des Schobenhausener Tagblatt hatte sich hinzu gesellt. Ein schwarzer Hubschrauber überfliegt das Feld, der keinerlei Kennzeichen aufweist - Zeugen bestätigen das.

Neuentdeckung von A. Haberl:
In der Nähe des Feldrandes, ca. 40 m von der Formation entfernt, ohne direkten Zugang über Traktorspur oder andere Wege, ist eine halbmondförmige 6 m lange und 80 cm breite Sichel im Kornfeld zu sehen. Das Getreide vermittelt dort den Eindruck als wäre etwas in einem Bogen ins Feld eingetaucht, um dann nach 6 m das Getreide wieder zu verlassen, ähnlich dem Vorgang, wenn man einen geworfenen Kieselstein auf der Wasseroberfläche tanzen lässt.

Anomalien:
Mit meinem Geigerzähler stellte ich erhöhte Strahlenwerte bereits in der Traktorspur, ca. 10 m von der Kreisformation entfernt, fest. Die Strahlung lag dort bei 1 rem und stieg innerhalb der Kreise noch auf 1,5 bis 2 rem an.
Bei der Strahlungmmenge, hohe Schwingungen, die ein menschlicher Körper vertragen kann spricht man von Äquivalentdosis. 1 rem setzt sich aus 10 milli-Sv (Sievert) zusammen.
Das Sievert ist die Benennung der Einheit der Äquivalentdosis. Verschiedene Strahlungsarten erzeugen unterschiedliche biologische Wirkungen. Dem wird im Strahlenschutz durch einen normativ festgelegten Strahlungswichtungsfaktor wR Rechnung getragen, über den die Energiedosis in die Äquivalentdosis überführt wird.
Bei einem Mitarbeiter eines AKW´s werden die Strahlungen denen er ausgesetzt ist auf mitgeführten Chips festgehalten. Die Strahlung darf im Jahr nicht mehr als 0,05 Milli-Sv betragen. Wenn dieser Grenzwert überschritten wird, darf er in der nächsten Zeit nicht mehr zum Einsatz kommen.
Bei den Messungen von A. Haberl von 1 bis 2 rem = 15-20 milli-Sv würde das also bedeuten, dass sich jede Person, die sich in den Kornkreisen bzw. im umgebenden Feld aufgehalten hat, bereits innerhalb von 2 Stunden eine Jahresdosis an Strahlung abgeholt hat.

Auswirkungen:
Bei meiner Erstbegehung der Formation sprachen zwei Kinder und ein Erwachsener davon, dass es bei ihnen am ganzen Körper kribbeln würde. Das Kribbeln verschwand als sie die Kreise wieder verlassen hatten.

14. 7. 2005
Heute erschien ein Artikel, des am Tag zuvor angetroffenen Redakteurs Andre Aberer vom "Donau-Kurier". Dieser Artikel weicht u. a. deutlich ab von den von A. Haberl mit Zeugen angestellten Messungen, aber lest selbst:
http://www.donaukurier.de

Zweitbegehung der Formation von A. Haberl am frühen Abend.
Die Kreise sind in der Zwischenzeit sehr in Mitleidenschaft gezogen worden. Viele Menschen sind wahrscheinlich nicht zuletzt durch den Presseartikel darauf aufmerksam gemacht worden. Trampelpfade führen inzwischen nicht nur durch die Kornkreise hindurch sondern auch quer durchs Kornfeld zu den Kreisen. Warum wurden nicht die Traktorspuren benutzt? So ist noch mehr Schaden angerichtet worden und den Besitzer des Feldes, der bereits nach Bekanntwerden der Kreise sehr verärgert reagiert haben soll, dürfte das noch weniger erfreut haben.

Technik und Anomalien:
Mit meiner Digitalkamera und einem Stroboskopblitz
schoss ich in und außerhalb der Kreise 67 Fotos. 159 Fotos hätte ich mit der Kamera normalerweise schiessen können, aber der nagelneue Akku war plötzlich leer und versagte mir den weiteren Dienst. Ein Zeichen für eine vorliegende Anomalie? Ich habe einige Lichtkugeln in und über den Kreisen fotografiert.
Eine Frau, die ich in den Kreisen traf, sprach von einer ungewöhnlichen Wärmeentwicklung an ihrem Körper. Ähnliches hatte sie bereits einmal vor Jahren in England in einer Kornkreisformation festgestellt.

Medien:
Ein US-Fernsehteam, dass sich für Filmaufnahmen und Interviews angekündigt hat, könnte vielleicht zu spät kommen, denn die Mähdrescher sind in den umliegenden Feldern bereits Tag und Nacht aktiv und auch 2 bis 3 Nachbarfelder sind schon abgeerntet worden.
Mitarbeiter der FGK sind heute und in den nächsten Tagen vor Ort. Getreide- und Bodenproben werden in 2 verschiedene Labore zur Analyse versendet.

16. 7. 2005 E. Roesner
Auffällig war, dass die Zentren des oberen großen Kreises sowie die des unteren kleinen Kreises nicht im Zentrum lagen. Im Bezug auf die beiden Verbindungsgänge lag von oben gesehen, das Zentrum des großen Kreises ca. 1 Meter nach links versetzt und das Zentrum des kleinen Kreises ca. 0,5 Meter nach rechts versetzt. Diese "Ungenauigkeit" hat mich doch sehr verwundert.

16. 7. 2005 A. Haberl
Die Kornkreisformation ist noch nicht abgemäht worden aber noch mehr in Mitleidenschaft gezogen worden als zuletzt.
Um 20 Uhr betritt A. Haberl mit drei Personen vom amerikanischen Fernsehsender DDC die Kornkreise erneut.
DDC ist eine amerikanische Produktionsfirma mit Sitz in Los Angeles. Sie produzieren Fernsehprogramme in deutscher Sprache. Das Zielgebiet sind also Personen in den Staaten, die deutsch verstehen und an Hintergrundberichten über Deutschland interessiert sind. Dabei beabsichtigen sie auch Themen zu bringen, die nicht in allen anderen Medien zu finden sind.
Die Dreharbeiten des Kamerateams dauerten gut eine Stunde.
Erneute Messungen von A. Haberl mit dem Geigerzähler zeigten Werte bis 0,3 rem an, was soviel bedeutet, dass die Strahlung im Kreise rapide abgenommen hat.

Lichter über den Feldern
Bemerkenswert die Kommentare von 2 Personen aus der näheren Umgebung:
Vor ca. 30 Jahren hatte ein Bauer, der mit seinem Auto unterwegs war, Lichter über den Feldern und einer nahen Straße gesehen. Die Lichter kamen aus dem Himmel und berührten den Boden. Am Himmel war kein Flugobjekt zu sehen. Als er aus seinem Auto ausgestiegen war erloschen die Lichter plötzlich und tauchten nicht wieder auf. Als er diese Geschichte in der Dorfgaststätte erzählt hatte hielten ihn alle für verrückt und keiner schenkte ihm Glauben. Dieses erzählte jetzt sein Freund vor ca. 15 Personen u. a. A. Haberl (FGK), dem amerikanischem Fernsehteam und weiteren Personen aus der näheren Umgebung, denn der Bauer der damals Augenzeuge war ist bereits seit einigen Jahren verstorben.
Eine andere Person aus dem Dorf sprach davon, dass sie in letzter Zeit Lichter über den Feldern gesehen hat, bevor der Kornkreis auftauchte.

23. 7. 2005, E. Roesner
Meine drei Begleiter und ich machten eine interessante Entdeckung, die mir beim ersten Besuch nicht aufgefallen war. Wir und auch die anderen anwesenden Besucher fanden einige kleine Feldmäuse im Ring des mittleren Kornkreises. Es war sehr auffällig, das die Mäuse sich fast nicht bewegten, sondern eher umher taumelten und keine Flucht vor den Menschen ergriffen. Ich nahm eine in die Hand um sie genauer zu inspizieren. Eine weitere war bereits tot, vermutlich von einem Schuh zertreten. Wenig später konnte ich dann eine der Mäuse am Rand des Kornkreises sehen. Sie bewegte sich dort wieder schneller.

Personen die die Kornkreise besuchen wollen, werden auch weiterhin darum gebeten nicht querfeldein durchs Feld zu laufen und die vorhandenen Traktorspuren bzw. den (leider) schon vorhandenen Trampelpfad zu benutzen.

Text: A. Haberl, F. Peters und E. Roesner
Technische Daten: G. Bruder (Grenzwissenschaftlicher Treff Bremen)
Copyright: A, Haberl, FGK
14. 7. 2005, erste Trampelspuren auch innerhalb der Kreise.
Copyright: A. Haberl,, FGK
14. 7. 2005, Trampelpfade durch die Kreise - Formation wurde bereits sehr in Mitleidenschaft gezogen.
Copyright: A. Haberl, FGK
Skizze vom 13. 7. 2005.
Copyright: A. Haberl, FGK
14. 7. 2005, Gesamtansicht der Kornkreisformation.
Copyright: A. Haberl, FGK
14. 7. 2005, Gesamtansicht der Kornkreisformation.
Copyright: A. Haberl, FGK
14. 7. 2005, die Formation vermittelte bereits einen Tag nach meiner Erstentdeckung nicht mehr den unberührten Eindruck, den sie noch am Vortag hatte.
Copyright: A. Haberl, FGK
14. 7. 2005 - Formation wurde bereits sehr in Mitleidenschaft gezogen - Trampelpfade innerhalb der Kreise.
Copyright: A. Haberl, FGK
14. 7. 2005, Formation wurde bereits sehr in Mitleidenschaft gezogen.
Copyright: A. Haberl, FGK
14. 7. 2005, im großen Kreis.
Copyright: A. Haberl, FGK
14. 7. 2005, Formation wurde bereits stark in Mitleidenschaft gezogen.
Copyright: A. Haberl, FGK
14. 7., Formation wurde bereits stark in Mitleidenschaft gezogen.
Copyright: A. Haberl, FGK
Lichtkugeln über dem Feld (Bild: Digitalkamera mit Zuhilfenahme des Blitzlichtes)
Copyright: A. Haberl, FGK
Lichtkugeln über dem Feld (Bild: Digitalkamera mit Zuhilfenahme des Blitzlichtes)
Copyright: A. Haberl, FGK
Vergrösserter Ausschnitt der vorangegangenes Bildes. 5 Lichtobjekte, in der Mitte ein rotes.
Copyright: A. Haberl, FGK
13. 7. 2005 - Bei A. Haberl´s zweitem Eintreffen am Kornkreis hatten sich bereits einige Personen einen eigenen Trampelpfad durch den Weizen geschaffen, anstatt die Traktorspuren zu benutzen, um in die Kornkreise zu gelangen und dem Weizenfeld des Bauern
Copyright: A. Haberl, FGK
13. 7. 2005, Anomalien innerhalb der Kreise. Werte bis 2 rem wurden von A. Haberl gemessen. (Bild: Spiegelreflexkamera)
Copyright: A. Haberl, FGK
13. 7. 2005, vor der Erstbegehung des Feldes durch A. Haberl (Bild: Spiegelreflexkamera)
Copyright: A. Haberl, FGK
13. 7. 2005, vor der Erstbegehung des Feldes durch A. Haberl (Bild: Spiegelreflexkamera)
Copyright: A. Haberl, FGK
13. 7. 2005, von A. Haberl entdeckte Sichel in der Nähe des Feldrandes, ca. 40 m von der Formation entfernt. Ohne direkten Zugang über eine Traktorspur oder andere Wege, ist eine noch unberührte halbmondförmige 6 m lange und 80 cm breite Sichel im Kornfe
Copyright: A. Haberl, FGK
13. 7. 2005, mehrere Lichtkugeln über dem Feld (Bild: Digitalkamera ohne Zuhilfenahme des Blitzes). Entgegen vieler Thesen werden Lichtphänomen-Bilder nicht (!!!) ausschliesslich mit Blitzlicht fotografiert.
Copyright: E. Roesner 2005
23. 7. 2005 Nahaufnahme vom Hügel
Copyright: E. Roesner 2005
Taumelige Feldmaus im Ring des mittleren Kornkreises
Copyright: Marco Götz 2005
Copyright: Marco Götz 2005
Copyright: Marco Götz 2005
Copyright: Alois Haberl@2006
21. 6. 2006 - Unterweilenbach - fast 1 Jahr nach der Entdeckung des Kornkreises. Jetzt haben 70% aller Bauern Mais angepflanzt, auch der Besitzer des Feldes. Die Formation vom Vorjahr ist noch deutlich zu erkennen.
Copyright: Alois Haberl@2006
Auf den Fotos sieht man deutlich eine Wachstumsstörung des Mais an der Stelle wo sich der mittlere Kreis befand. Der Mais ist dort niedriger als im übrigen Feld.
Copyright: Alois Haberl@2006
Unterweilenbach 2006 - Wachstumsanomalien im Maisfeld, wo sich im Jahr zuvor die Kornkreisformation befand.

 

 

© 26. May 2018 FGK e.V. | Kontakt | Impressum | Inhaltsverzeichnis