Zwischen Milk Hill und Stanton St. Bernhard wurde eines der interessantesten Designs der letzten Jahre entdeckt. Dort, wo im zurückliegenden Jahrzehnt immer wieder Kornkreise auftauchten, platzierte sich über Nacht eine Formation in die noch junge Gerste, die eigentlich nicht so richtig in die Landschaft passt. Keine Kreise, Piktogramme oder alt bekannte Muster aus den letzten Jahren; die Formation ähnelt mehr einem Fußbodenmuster, einem Kirchenfenster oder auch einer Standuhr und besitzt eine Anordnung, die man bisher noch nicht in den Feldern gesehen hat. Die drei Teile flachgedrückten Getreides sind durch eine stehende Wand (das “Y” in der Mitte) getrennt und mit seiner Unterseite auf den Rand einer Traktorspur in Position gebracht worden. Es zeigt, daß die Traktorspuren für den Aufbau der Formation von hoher Bedeutung waren. Durch diesen Effekt wurde das Getreide in den unterschiedlichsten Richtungen erhöht und reflektiert dabei das Tageslicht. So entstehen für den Betrachter mehrere dreidimensionale Effekte in der Licht- und Formgebung innerhalb eines jeden Abschnitts.
Die zwei untereren Abschnitte beeindrucken am meisten, da sie in vier Vierteln flachgelegt wurden. Bei der Geometrie, die innerhalb dieses Teils herangezogen wurde, handelt es sich um den “Goldenen Schnitt”. Dieser ist vor allem u. a. in der Architektur während der Jahrhunderte verwendet worden.
Mehr Informationen gibt es auf den Seiten des Cropcircle Connector:
http://www.cropcircleconnector.com/2005/milhill2005a/milkhill2005a.html